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Wir sind ein Onlineshop mit Sitz in Zürich, haben aber kein Geschäft mit fixen Öffnungszeiten. Auf Wunsch kann ein Termin abgemacht werden, um die Gurte im Lager anzusehen oder auch gekaufte Produkte umzutauschen.

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SÄNTISABFAHRT APRIL 2015

EIN ERLEBNISBERICHT

Säntisabfahrt im Mai 2015 – Appenzeller Geheimtipp No.2
07/05/2015 Caspar Eberhard

SÄNTISABFAHRT APRIL 2015

Ein Erlebnisbericht von Appenzeller Gurt

Säntisabfahrt: Kurzinfos

Tour: Frühmorgens mit dem Postauto auf die Schwägalp und der Schwebebahn auf den Säntis – Stärkung im Panorama Restaurant – Abfahrt an den Seelalpsee soweit möglich – Zmittag im Seealpsee – Absteig nach Wasserauen mit Skis/Snowboard auf dem Rücken – mit der Appenzeller Bahn nach Hause.

Wetter und Lawinensiutation: Unbedingt Schnee-, Lawinensituation und Wetter abchecken, damit es keine unliebsame Überraschungen gibt. Im Frühjahr steigt im Laufe des Tages die Gefahr für Nassschneelawinen. Bei schwierigen Einstiegs- oder Witterungsverhältnissen und ab Stufe 3 (erheblich) des Lawinenbulletins werden keine Skifahrer mit der Schwebebahn transportiert.

Weitere Abfahrten
– von Stütze 2 ins Toggenburg
– vom Säntisgipfel nach Brülisau mit zwei Zwischenaufstiegen; zum Bötzelsattel (ca. 1 Std.) und mit kleinem Aufstieg zum Widderalpsattel
– vom Säntisgipfel über den Rotsteinpass ins Toggenburg mit einem Aufstieg von ca. 1 1/2 Std. von der Meglisalp zum Rotsteinpass

Schwierigkeitsgrad: Die Abfahrten vom Säntis sind weder markiert noch präpariert und werden nicht kontrolliert. Damit bleiben sie geübten Fahrern vorbehalten.

Mitnehmen: Ski- oder Snowboardausrüstung, Helm, Rucksack (wenn möglich mit Befestigung für Board), Lunch für unterwegs, LVS, Sonde, Schaufel. Kurze Hosen und Laufschuhe für den Teil 2.

Erfahrungsbericht von Appenzeller Gurt vom 21. April 2015

Dienstag Morgen, 9.30, Schwägalp, wir sind parat für den Säntis – der obligate Saisonabschluss. Übers Info-Telefon 071 365 66 66 haben wir erfahren, dass Ski-/ und Snowboardfahrer bis 10.30 raufgelasssen werden – Lawinengefahr mässig.

Die Schwägalp scheint eine riesige Baustelle, uns aber egal, denn wir fahren mit der Bahn Richtung Säntis. Scheint wirklich Zwischensaison zu sein, denn auch auf dem Säntis wird gebaut. Das Panorama ist aber wie immer atemberaubend:

Das Säntispanorama

Der Einstieg

Der «Alte Säntis» ist leider noch geschlossen, also nichts mit Kafi und Gipfeli. Wir schnallen unsere Boards an und schalten den Bieper ein. Der Erste Hang ist schon um 10.30 richtig sulzig – wie ein Südhang halt sein soll. Abfahrt unproblematisch bis perfekt, teilweise auf unberührtem Firn. Besser gehts nicht.

Der Einstiegshang

Winterstimmung

Die Wagenlücke

An der Wagenlücke muss das Board kurz abgeschnallt werden, beim Einstieg in den Nordhang nach der Wagenlücke hat es sogar noch Pulver – und Steine. Mit etwas Geschick ist man aber schnell durch.

Wagenlücke

Nordhang nach Wagenlücke

Der Säntis

Alle Wege führen zum Mesmer

Jetzt gilt es zu entscheiden, welche der drei Kamine am Messmer genommen werden soll. Das ist die kritischste und steilste Stelle der ganzen Abfahrt, eine vereiste Lücke ist kein Zuckerschlecken. Wir wählen den mittleren Kamin, was sich als gute Wahl herausstellt: Die Sonne hat das steilste Teil der Abfahrt sulzig gemacht, der Grip ist aber immer noch da.

Die mittlere Lücke

Mittlere Lücke

Am Mesmer

Die lange Traverse ist eisig und und Alptraum für jeden Regular Boarder. Der Hang ist jedoch problemlos querbar. Die Schneehöhe ist immer noch immens, rund um den geschlossenen Messmer (schon wieder!) türmen sich zwei Meter hohe Schneeberge. Wir sind dieses Jahr eben früh unterwegs.

Im Schatten der Berge

Appenzeller Gurt vs. Mesmer

In den Frühling

Der letzte Teil der Abfahrt ist wiederum in bester Verfassung, auch wenn ab und an der Fluss darunter druchschlägt. Achtung also vor dem Einbrechen und an den Seiten runterkurven.

Der Schnee ist noch gut und wir kommen ziemlich weit voran. Irgendwann gehts aber nicht mehr weiter – fertig ist Teil 1 der Säntisabfahrt.

Nach dem Messmer

Bis zum bitteren Ende

Happy Faces!

Am Seealpsee entlang

Zmittag am Seealpsee

Das letzte Stück entlang dem Seealpsee läutet dann wirklich den Frühling ein. Das Snowboard auf dem Rücken gibt Gesprächsstoff, wir kommen nur langsam voran. Dann sind wir da, im Seealpsee am Seealpsee. Zmittag gibts für einmal keine Rösti, sondern Siedwurst mit Alplermagronen und Schnitzel mit Berläuchspätzli – wir sind absolut zufrieden!

Sagen wir ja auch!

Suva ist zufrieden!

Der Seealpsee

Nach Wasserauen

Das letzte Stück nach Wasserauen ist wie gemacht für die Oberschenkel. Mit ca. 50% gefühltem Gefälle gehts für ca. 50 Minuten runter nach Wasserauen. Ein Appenzeller Bähnli hats ca. jede Stunde.